Walter: Kontinuierliche Kodierung ohne IT-Aufwand

Durch den Betrieb des grössten Kodierteams der Schweiz hat Swisscoding ein praxisnahes Tool entwickelt, das auf die konkreten Herausforderungen von Spitälern ausgerichtet ist: kontinuierliche Kodierung, Zusammenführung klinischer und administrativer Informationen, flüssigere Prozesse und vorausschauende Planung von Aufenthalten. 

Der Rückzug von Solventum aus dem Schweizer Markt und seines Tools Kodip – das von einem grossen Teil der medizinischen Kodierteams in Schweizer Spitälern genutzt wird – stellt die Institutionen vor ein Dilemma: Wie kann Kodip ersetzt werden, ohne den Abrechnungsprozess zu gefährden oder ein mehrmonatiges IT-Projekt zu starten? Ein Wechsel des Kodiersystems bedeutet in der Regel Serverinstallationen, aufwendige Schnittstellentests und Schulungen der Teams. Ein langwieriger und kostspieliger Prozess, der knappe Ressourcen bindet und Organisationen unter Druck setzt. 

 

Eine sofort einsetzbare Lösung 

Walter ist eine umfassende Lösung für die medizinische Kodierung, die bestehende Systeme ersetzen kann. Diese webbasierte Plattform wurde von den Gründern von Swisscoding für den eigenen Betrieb entwickelt und ist direkt aus der Praxis entstanden. Seit 14 Jahren im Einsatz, ist sie sicher und durch Hunderttausende von Fällen und 50 Einrichtungen erprobt. 

Heute stellt Swisscoding «Walter» den Organisationen zur Verfügung, die es als eigene Umgebung für Kodierung und Steuerung nutzen möchten. Für Spitäler bedeutet dies eine Anbindung an Opale in wenigen Klicks – ohne Server, ohne geplante Updates und ohne zu wartende Infrastruktur. 

Das Ergebnis: kein IT-Projekt, keine Unterbrechung der Kodierung, sondern nahtlose Kontinuität, die es den Einrichtungen ermöglicht, diesen Übergang zu bewältigen, ohne ihre Teams von ihren Prioritäten abzulenken. 

Konkret deckt Walter den gesamten Kodierprozess ab – von der Analyse der Dossiers bis zur Erstellung der Codes und deren Übermittlung an die Abrechnung – und vereint alle Aspekte der Tätigkeit in einer einzigen Umgebung. 

 

Ein echtes operatives Zentrum 

An die ERP-Systeme der Spitäler angebunden, insbesondere Opale und künftig auch Epic, geht Walter über den reinen Kodierprozess hinaus und wird zu einem echten operativen Zentrum: ein Ort, an dem klinische, administrative und Tarifdaten zusammenlaufen und den Spitälern eine vorausschauende Sicht auf den Patientenpfad ermöglichen. 

Die Benutzeroberfläche hat sich im Laufe der Zeit entsprechend den Anforderungen aus der Praxis weiterentwickelt und schrittweise Automatisierung sowie inzwischen auch künstliche Intelligenz integriert – mit Cody für die automatische Kodierung im Hintergrund, sowohl für die finale Kodierung bei der Abrechnung als auch für die Echtzeit-Kodierung während des Aufenthalts. 

Dank KI werden die Codes aktualisiert, sobald sich ein Element in der klinischen Dokumentation ändert. Das Spital kennt damit sofort die Art des Aufenthalts, die geschätzte Dauer und die geltenden Tarifregeln. Diese Kontinuität reduziert organisatorische Reibungsverluste und stellt sicher, dass Informationen genau dort verfügbar sind, wo sie benötigt werden. 

 

Reibungsloser Übergang und Preisstabilität  

Auf finanzieller Ebene richtet sich Swisscoding nach den Preisen der bisherigen Lösung, um einen Übergang ohne Budgetauswirkungen zu gewährleisten. Für bestehende Swisscoding-Kunden ist der Zugang zu Walter sofort möglich: Es genügt, zusätzliche Benutzerkonten zu aktivieren. Für Kunden, die ihre Kodierung vollständig auslagern, verläuft der Übergang nahtlos: Die Kodierfachpersonen von Swisscoding setzen ihre Arbeit einfach in Walter fort, ohne Unterbrechung.

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